PITT (Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie) ist ein innovativer Therapieansatz, der von Dr. Luise Reddemann zur Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt wurde und sich daher insbesondere in der Behandlung von komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen, dissoziativen Störungen und Persönlichkeitsstörungen klinisch bewährt hat.


PITT integriert Elemente von angewandter Psychoanalyse mit solchen aus der kognitiven Verhaltenstherapie und imaginativen Verfahren sowie Prinzipien der Achtsamkeitsmeditation.

Leitend ist das Konzept der Selbstregulation und Selbstheilung.

 

Hierbei wird die ganz normale menschliche Vorstellungskraft zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte genutzt. Imaginationstechniken gehören zu den ältesten Formen des Heilens. Mittels Vorstellungskraft ist es möglich, veränderte Bewußtseinszustände zu erreichen, die Krankheiten verursachen oder aber heilen können.

Durch Imaginationen wird die innere Wahrnehmung gefördert, eigene Ressourcen werden reaktiviert und somit mehr Unabhängigkeit vom Therapeuten erreicht.

 

Die imaginativen Übungen der Traumtherapie haben zunächst das Ziel, den ungesteuerten inneren Bildern gesteuerte, kontrollierte, nur gute eigene Vorstellungen entgegenzusetzen.

Hintergrund ist die Vermittlung der Erfahrung von innerem Trost und innerer Unterstützung.